individualpsychologie

Gibt es eine individualpsychologische Pädagogik?

Gibt es eine individualpsychologische Pädagogik? Ja, wenn man darunter eine fruchtbare pädagogische Praxis versteht, wie sie in Anlehnung an die individualpsychologische Theorie seit der Wiener Schulreform gelebt worden ist und weiterhin in dieser oder jener Variante gelebt wird.

Falldarstellung: ADHS-Prävention – Gedanken aus individualpsychologischer Sicht

Hyperaktive Kinder mit unkontrollierten Verhaltensweisen - oft als ADHS diagnostiziert - sind heute häufig anzutreffen. Wichtig ist u.a. die Prävention bzw. die Verhütung von eskalierenden Entwicklungen. Wie dabei der Beitrag der Schule aus individualpsychologischer Sicht aussehen kann, soll anhand eines Fallbeispiels vorgestellt und diskutiert werden.

Vorbeugen ist besser als Heilen - Gedanken zur Identität der Individualpsychologie

Die Prävention ist in den letzten Jahren immer wichtiger geworden, der Aufschwung der Gesundheitspsychologie legt davon Zeugnis ab. Adler hat von 1898 an die Perspektive der Prävention mitbedacht. Adlers Pionierrolle für Prävention, Gesundheitspsychologie, Pädagogik, Familientherapie und Familienberatung soll unter Bezugnahme auf moderne wissenschaftliche Entwicklungen dargestellt werden.

Selbsterziehung – ein aktuelles Konzept der Individualpsychologie?

„Selbsterziehung“, ein Begriff, der 1930 im Zentrum der Festschrift zu Adlers 60. Geburtstag stand, ist in der modernen Pädagogik und Psychologie kein häufig verwendeter Begriff. Von der Sache her wirft er jedoch Fragen auf, die zu verfolgen unter Bezug auf Seif (1930) und Frick (2007) interessant ist. Steht bei Seif der Begriff der „Selbsterkenntnis“ als Voraussetzung für „Selbsterziehung“ im Zentrum, ist dies bei Frick das Konzept der „Ermutigung“, das in einer modernen integrativen Perspektive unter zentraler Berücksichtigung der Individualpsychologie behandelt wird.

Grundlagen und Ziele der Individualpsychologie

Die von Alfred Adler begründete Individualpsychologie sieht den Menschen als ganzheitliche, zielgerichtete Persönlichkeit mit ihren Sozialbezügen in Familie, Beruf und Gesellschaft.

Fallbeispiel: Schwierige Kinder aus Sicht der Individualpsychologie

Die folgende Falldarstellung ist aus einer Zusammenarbeit von Herrn Ott, einem
individualpsychologisch orientierten Lehrer, mit dem Verfasser entstanden. Aus
Gründen der Schweigepflicht mussten gewisse Angaben geändert werden. Herrn Ott sei
an dieser Stelle für seine Offenheit und für seine Sensibilität gedankt. Ohne ihn und
seinen Einsatz wäre es nicht zur folgenden Entwicklung und damit nicht zu dieser
Falldarstellung gekommen.

Ein adlerianischer Ansatz der Erziehung

Im ersten Teil werden die anthropologischen Grundlagen der Individualpsychologie im Hinblick auf ihre pädagogische Aktualität befragt. Auf diesem Hintergrund werden die besonderen Konsequenzen des adlerianischen Ansatzes der Erziehung diskutiert. »Gleichwertigkeit«, »Ermutigung«, »Gründe und Ziele des kindlichen Verhaltens« sowie »Persönlichkeitsschulung der Pädagogin/des Pädagogen« sind dabei wichtige Stichworte.

Seelische Gesundheit aus individualpsychologischer Sicht

Tagtäglich begegnen sich Menschen, sei es am Arbeitsplatz, auf der Strasse oder beim Einkaufen. Wenn sie etwas Zeit haben und nicht gleich weiter müssen, fragen sie einander oft bei solchen Gelegenheiten : Wie geht es Dir?", Wie häsch es?". Dies sind einerseits freundliche Worte der Begrüssung, mit denen man dem Gegenüber das Interesse an seinem Befinden kundtut, andrerseits beinhalten sie eine wichtige Frage. Wenn man nämlich die Anrede Wie geht es Dir?