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Falldarstellung: ADHS-Prävention – Gedanken aus individualpsychologischer Sicht

Hyperaktive Kinder mit unkontrollierten Verhaltensweisen - oft als ADHS diagnostiziert - sind heute häufig anzutreffen. Wichtig ist u.a. die Prävention bzw. die Verhütung von eskalierenden Entwicklungen. Wie dabei der Beitrag der Schule aus individualpsychologischer Sicht aussehen kann, soll anhand eines Fallbeispiels vorgestellt und diskutiert werden.

Wie Pädagogik gelingen kann

Sabine Weissen ist die Lehrerin von Lukas. Er geht zu ihr in die zweite Klasse. Sie hat mit ihm eine interessante Erfahrung gemacht. Lukas hat bisher in seinem Leben, so schildert sie, „vor allem gewaltvolle Kommunikation erfahren ... in Form von Prügeln, Beschimpfungen und Drohungen. In der Schule kannte er ebenfalls eine raue Sprache und wiederholte Strafen. Da ein autoritär-strafender Stil nicht zu mir passt, musste ich einen anderen Weg suchen. Ich beobachtete ihn sehr genau und hatte so meine Vermutungen, weshalb er immer wieder stört und negative Aufmerksamkeit auf sich zieht".